Raum als Malerei: Wandkunst pro Monat

Raum als Malerei: Wandkunst pro Monat

In den heiligen Hallen der Kunsthalle Düsseldorf entfaltet sich ein Spektakel namens „Work in Progress: Raum als Malerei“, das den Duft von frischer Wandfarbe mit dem süßlichen Aroma konzeptueller Ambitionen vermischt. Wenn Monet versuchte, flüchtige Augenblicke des Lichts auf der Leinwand einzufang
Mauern der menschlichen Einzigartigkeit klammerte, wie ein Mönch an seine frommen Gelübde.

Mauern der menschlichen Einzigartigkeit klammerte, wie ein Mönch an seine frommen Gelübde.

Neunundvierzig Mal in diesem Festival der so genannten „Erkenntnis“, verteidigten diese Ritter der Nostalgie ihre Position mit einem stoischen Eifer. Wie einst der Don Quijote, der gegen Windmühlen kämpfte, schwangen sie das Schwert der Tradition gegen die vermeintlichen Bedrohungen durch die künstliche Intelligenz. Dasselbe Spiel, andere Akteure.
Projektionen ins Nichts

Projektionen ins Nichts

Da saß ich, mitten im Datenstrom, und fand mich plötzlich in Philipp Goldbachs „Projektionen“ wieder. Ein Versuch, die Fotografie aus ihrem scheinbar ewigen Schlummer zu erwecken. Der Künstler wollte,
Sexarbeit als Kulturgeschichte

Sexarbeit als Kulturgeschichte

Die Ausstellung "Sex Work: Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit" in der Bundeskunsthalle Bonn unternimmt den mutigen Versuch, das Thema der Sexarbeit in einem umfassenden kulturhistorischen Kontext zu beleuchten. Doch dieser Versuch bleibt, wie so oft, in einer Mischung aus gut gemeinten Ansätzen und
Spiegel der Ambivalenz

Spiegel der Ambivalenz

Wenn ich an die Ausstellung "Reflexion: Licht Spiegel Transparenz" in der Pinakothek der Moderne zurückdenke, verbleibt in mir der Nachhall einer merkwürdigen Oberflächlichkeit. Eine opulente Schau, d